Durch die Einsamkeit

Nachdem wir den Dornoch Forth passiert haben, geht es nun ins Landesinnere. Autobahnen gibt es nicht mehr, die Landschaft wird interessant. Wir finden einen romantischen Platz für eine Rast.

Ein letztes Mail geht es über breite Straßen – wir nähern uns Lairg.

Es geht auf einem einsamen Single-Track-Road weiter – mitten durch Schottland.

Zum ersten Mal haben wir kurzfristig auf dieser Strecke schlechtes Wetter, soweit man in Schottland überhaupt von schlechtem Wetter sprechen kann, denn die Landschaft wirkt bei tiefliegenden Wolken erst richtig gut.

Wir verlassen die kleinen Ort Altnaharra, genauer gesagt, sobald man die ersten Häuser passiert hat, hat man den Ort schon wieder verlassen…

Es ist nicht mehr weit bis Kyle of Tongue, und plötzlich kommt auch wieder die Sonne durch.

Es geht weiter…

Nach einer kleinen Pause, um die blöden Spammer loszuwerden, geht es nun weiter.

Es geht auf Edinburgh zu, und wir wissen, dass die Zufahrt zur Forth-Brücke an diesem Wochenende teilweise gesperrt ist

An der Raststätte Old Craighall treffe ich meinen Kumpel Neil aus meinem schottischen Lieblingsforum. Er wohnt in Edinburgh und führt uns über Schleichwege zur Brücke.

Unterweg sehen wir die Brücke über den Firth of Forth aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel…

Neil ist ein prima Fahrer, und es besteht keine Gefahr, ihn zu verlieren. Dann wären wir sicherlich aufgeschmissen gewesen.

Das Geld für die Brückenüberquerung können wir dieses Mal sparen, denn Neil besitzt einen Sonderausweis.

Über eine ungewöhnliche Brücke erreichen wir nach wenigen Stunden Balnaguard, unsere letzte Rast vor dem hohen Norden.

Es ist eine 4-Sterne-Unterkunft, denn wir wollen uns ein letztes Mal ein wenig dekadenten Luxus gönnen.

Die B&B-Unterkunft wird von einem englischen Ehepaar geleitet, mit denen wir abends noch langs sitzen und klönen.

Der Tag endet mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.