Edinburgh

Ein lästiger Pflichtbesuch für einen echten Highländer, ein Muss für jeden Anderen. Man sollte aber schon mindestens ein Mal dort gewesen sein, denn diese Stadt hat ihr eigenes Flair.

Immer wieder trifft man auf diese diese halbversteckten Eingänge die in interessante Seiteneingänge führen…

Natürlich sind da auch die Einkaufstraßen mit ihren vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten.

Auf all das, was Edinburgh touristisch bietet, wird hier jedoch nicht näher eingegangen, denn all das kann man in einem gewissen Schottlandforum viel besser nachlesen 😉

Ein, zwei Tage Übernachtung und es geht weiter Richtung Norden – die Midlands warten und als nächstes steht meine Lieblingsstadt Pitlochry auf dem Plan.

Zwischenstopp in Alnwick Castle

Immer noch schwärmen wir von der Seereise – es ist jedes Mal ein aufregendes Abenteuer. Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass wir nun für einige Zeit auf kontinentales Essen verzichten werden.

Ein letztes Mal werfen wir einen Blick zurück auf das Schiff bevor es in den ersten Keisverkehr, die berüchtigten Roundabouts geht. Es ist mir sowas von egal, ob die hier hupen (vielleicht wollen sie uns ja auch nur begrüßen), schließlich bin ich Ausländer und muss mich jedes Mal wieder an den Linksverkehr gewöhnen.

Bevor es jedoch über die schottische Grenze geht, kommen die Harry-Potter-Fans auf ihre Kosten und wir machen nach 45 Meilen einen Abstecher nach Alnwick Castle an der Ostküste. In diesem wunderbaren Holzbaumhaus sind einige Sequenzen der Potter-Filme gedreht worden.

Ein Besuch des Schlosses ist natürlich unumgänglich. Ha, da ist auch die Stelle, an der Harry Potter seine erste Flugstunde auf dem Besen erhielt!

Die Füße sind langsam wund und es geht weiter.
Edinburgh wartet auf uns…

Es geht los – auf nach Schottland!

Es ist kurz nach 6.00 Uhr am Morgen, der Dachgepäckträger ist montiert und knapp 500 Kilometer warten. Die Autobahn ist um diese Zeit leer und es geht zügig voran. Alle sind aufgeregt, denn das große Ziel Schottland wartet. Als nach Stunden endlich das Schild Amsterdam auftaucht, sprudelt die Stimmung fast über.

Die Autobahn nach Amsterdam

Viel zu früh stehen wir als erstes Fahrzeug vor dem Felison Terminal in Ijmuiden, doch das macht nichts. Kaffee, Cola und Tee verkürzen die Wartezeit, während wir die ‘Queen of Scandinavia’ neben uns warten sehen.

Felison Terminal in Amsterdam
Die Queen ist unser Lieblingsschiff; sie ist komfortabler und schöner als die ‘King’ und als die inzwischen aus dem Verkehr gezogene ‘Duke’. Dann kommt Bewegung in die wartenden Fahrzeuge, und die Lkws dürfen als erste auf die Fähre. Nun sind auch wir dran und lenken das Fahrzeug in den großen Bauch des Schiffs. Wir nehmen unsere Sachen und bahnen uns einen Weg zu unserer Kabine, bevor wir uns das Ablegemanöver beobachten.


Wir legen ab

Da wir Platzkarten für die ‘1. Essensrunde’ im Seven Seas Restaurant gebucht haben, folgt nun das Dinner-Buffet, ein echtes Highlight, das keine Wünsche offenlässt. Der Rest des Abends wird im Duty-Free-Shop, an Deck, in der Bar oder einfach nur faul in der Kabine verbracht. Die See ist ruhig und wir verbringen ein angenehme Nacht, bis uns eine freundliche Lautsprecherdurchsage weckt: “Good morning, ladies and gentlemen….” Schnell noch eine Dusche nehmen und es geht zum Frühstück, das ebenfalls keine Wünsche offenlässt. Wir stellen unsere Uhren um eine Stunde vor, um sie der britischen Zeit anzugleichen, packen unsere Sachen und begeben uns nach der Aufforderung durch die nächste Lautsprecherdurchsage zum unserem Wagen. Dann sind wir auf britischem Boden und reihen uns in den Verkehr von Newcastle ein.

Newcastle

Bald sind wir auf schottischem Boden…..

Die virtuelle Reise durch Schottland

Nun isses fast perfekt: Die Fähre für 2007 ist gebucht. Auch die meisten Cottages und B&B sind gebucht, lediglich eine Übernachtung ist noch offen auf der 4-wöchigen Reise.

Soeben trudelt eine Mail vom Mrs. MacKay ein (Wieso gibt es dort Oben eigentlich so viele Mrs. McKays oder Mrs. Mackays?). Hah, nun ist auch die Nordküste gesichert. Dieses Mal geht es in ein verschlafenes, kleines Städtchen am Atlantik. Zumindest für eine Woche. Über Ullapool geht es dann an die Westküste und ein 2-wöchiger Aufenthalt auf Ardnamurchan folgt. Das Leben hat wieder einen Sinn und das Warten auf die nächste Reise hat begonnen.

Auch mein geliebtes Kinloch Rannoch, das versteckt im Tal am Schiehallion liegt, werde ich wiedersehen, da, wo 1972 alles begann. –> Hitch-Hiking through Scotland – The first Time

1972 am Loch Rannoch

Machen wir also gemeinsam eine Reise vom Anfang bis Heute. Von der Hinfahrt mit der Fähre bis zur Rückfahrt mit der Fähre.

Quer durch Schottland und zurück.

 

Borderline

Scottish Border